anudasa

Leben im Moment

Eine (wahre) Froschgeschichte

11 Kommentare

Als ich ein kleiner Junge war, haben meine Eltern mit mir und meinem großen Bruder jeden Sommer Urlaub auf dem Bauernhof gemacht.
Das war immer sehr schön für mich, dort in der Natur zu spielen.
Und so haben wir mit den Kindern der Bauern einmal an einem Teich Frösche gefangen.
Ich habe auch einen erwischt und zu Hause in ein Gurkenglas gesteckt.
Anfangs war ich ganz stolz, einen eigenen Frosch zu besitzen, doch hat es wohl dem Fröschlein nicht gefallen eingesperrt zu sein.
Er machte von Tag zu Tag einen traurigeren Eindruck auf mich.
Als ich es nicht länger mit ansehen konnte, habe ich das Glas mit Froschinhalt geschnappt und bin auf die Wiese vorm Haus gegangen, und habe ihn freigelassen.
Da ist er aus dem Glas gesprungen, hat sich noch einmal umgedreht und mich angesehen, als wolle er Danke sagen, und ist dann davon gehüpft.
Das hat mich damals sehr berührt.

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11 Kommentare zu “Eine (wahre) Froschgeschichte

  1. Ein schönes Ende, wahrscheinlich hast du damals noch nicht richtig gequakt und er konnte dich nicht verstehen 😉

  2. Solche kleinen Dinge schaffen gute Erinnerungen, das ist wertvoll.:-)

  3. Und jetzt hat es mich berührt<3 Freiheit,Du hast ihm Freiheit geschenkt 🙂

  4. Er HAT „Danke“ gesagt. Dessen bin ich sicher. 😀

  5. Wie wertvoll dein Geschenk an ihn: die Freiheit.
    Es wundert mich nicht, lieber Anudasa, dass du jetzt einen so wunderbaren Froschi zum Freund hast 🙂
    ganz herzlich Quaaak-Grüße schickt euch
    MarINa 🙂

  6. Schöne Geschichte wünsche dir ein gutes Wochenende liebe Grüße Gislinde

  7. Was wird er sich über die geschenkte Freiheit gefreut haben !

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