anudasa

Leben im Moment

Saufen kann tödlich sein

16 Kommentare

Hallo Ihr Lieben,

nun ist es also amtlich:

Auf Zigarettenverpackungen müssen die Hersteller nun auf zwei Drittel der Fläche Horrorfotos von Raucherlungen und andere eklige Dinge aufdrucken.

Das mag für den einen oder anderen, vielleicht auch unter Euch, sinnvoll erscheinen.
Ist doch Rauchen wirklich nicht gesund, das gebe sogar ich als Raucher zu.

Doch wie steht es mit dem Trinken von Alkohol?

Die meisten werden damit kein Problem haben und genießen ihr Bier oder ihren Wein in unproblematischen Mengen.

Doch gibt es Menschen, und es sind nicht wenige, die vom Alkohol abhängig sind, und mehr als ihre Gesundheit, sonder ihr ganzes Leben und das von anderen zerstören.
Müsste man da nicht auch mit drastischen Bildern auf den Flaschen, z.B. von zirrhotischen Lebern, verprügelten Frauen und Kindern, schweren Verkehrsunfällen, oder Obdachlosen unter der Brücke, Aufklärung betreiben?

Was meint Ihr?

Ich bin gespannt.

 

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16 Kommentare zu “Saufen kann tödlich sein

  1. Da Alkoholkonsum die Droge Nummer 1 in Deutschland ist würde ich sicherlich Hinweise auf die Flasche drucken, auch, ab wann man bereits als Alkoholiker gilt, denn die meisten Jugendlichen glauben, dass ein Vollrausch pro Woche noch okay ist, dabei reicht schon ein Rausch alle drei Monate um in diese Kategorie zu fallen. Ich kaufe gerne Alkohol in jeder Form, aber benutze es fast ausschließlich zum Kochen und Backen, obwohl ich ein Glas Wein zu schätzen weiß und ein kühles Radler im Sommer wirklich schön zischt. Außerdem ist Alkohol wirklich viel zu günstig, vor allem die Mixgetränke für junge Erwachsene, welche mit Energiedrinks versetzt sind. Grundsätzlich wäre ich für eine Ampel auf allen Lebensmittel, die Zucker, Fett, Einweiß und Kohlenhydrate ausweisen, aber die Regierung hat sich aufgrund der starken Lobby in unserem Land gerade dagegen entschieden. Kein guter Weg,wenn doch unsere Gesundheit und die der Kinder ach so wichtig sein soll – Kirk ende 😉

  2. Ich stimme Dir uneingeschränkt zu!
    Bin seit 2 1/2 Jahren nikotinfrei 💪gehöre jedoch zu den toleranten Aufhörern.

    Wünsche Dir ein super schönes Wochenende!

    LG Babsi

    • Danke, das freut mich, dass Du es geschafft hast und tolerant bist, mit denen die noch am Stängel hängen.
      Auch Dir wünschen der Froschi und ich ein tolles Wochenende.
      Sei ganz lieb gegrüßt von uns.

  3. Sogar leben soll tödlich sein … hört man 😉
    LG sk

  4. Rainer,Alkoholiker,nur für heute trocken (seit 13 Jahren) da schließe ich mich an, nur, dass man beim Saufen auch andere mit reinreisst, was man beim Rauchen oft nur indirekt tut, wenn man sie egoistisch in eine Wolke hüllt. Als ich nach Hamburg aus der Bierstadt Dortmund kam öffneten sich sehr viele Türen der Hilfe, als ich mit dem Saufen aufhören wollte. Und obwohl Rauchen als Sucht nach den Worten von Suchtexperten noch schlimmer ist als Alk so werden einem dabei kaum Therapien angeboten, es sei denn es erwischt einen, wie meiner Frau jetzt unlängst geschehen mit Lungekarzinom (nach Chemo, Bestrahlung, Bangen, Hoffen und OP jetzt in der Remission), also nach einer Schei**e-teuer-Therapie: Nun wird ihr Anti-Rauch nahegelegt mittels Therapie, aber nun ist sie längst rauchfrei. Wie auch immer: Horror-Bildchen bitte auch auf die Bacardi-Pulle, so meine Meinung. Vor allen Dingen auf die Buddeln von Hörner-Whyski, ich kam lange nicht von ihm los und habe noch die Kurve gekriegt. Ein wenig später und Saufen hätte auch mich getötet.

    • Lieber Rainer, danke für Deinen offenen Kommentar.
      Ja, die Raucher werden Therapiemäßig alleine gelassen, aber dafür kräftig abkassiert. Die Tabaksteuer sollte, zumindest teilweise, in sinnvolle Behandlungsangebote investiert werden.

      • Ja, anudasa, das ist eben diese Doppelzüngigkeit: Es wird schwer daran verdient, wenn sich jemand die Lunge wegpafft und nocheinmal daran, wenn sie/er therapiert wird. Würde der Suffkopf nicht andere Menschen mit in den Tod reißen können, würde man wohl auch gerne damit noch Kapital schlagen wollen. Im Prinzip ist es ja gar nicht gewollt, dass man aufhört, aber nach vorne hin muss es halt gesagt werden. Das ist genauso, wie die Medien einen erziehen wollen, was gesagt werden darf und wie. Oder als Beispiel, wenn man schon jahrelang nur Hartz-IV bezieht und schon vom Alter nicht mehr vermittelbar ist und selbst bei der Arge-SGB-2 schon den Reiter an der Akte hat „nicht mehr vermittelbar“ aber selbst von sich behaupten muss „momentan arbeitssuchend“, Lebenslüge eben …..

      • Ja, die Welt ist voll von Lügen, leider.
        Doch das wichtigste ist, dass man sich nicht selbst belügt.

  5. Und dann muss man auch dem Suchtkranken noch Angst und Schrecken mit den Schockfotos einjagen oder ihn als Sünder ächten und in eine Raucherzone verbannen, das ist schon fast quasi-religiös, das ist genauso an der Ralität vorbei wie die Aussage von religiösen Fanatikern, die behaupten das Homo-Sexualität eine Krankheit sei und nicht gott gewollt, dabei ist es doch eher so, dass alles wie es ist einfach nur normal ist sonst würde es nicht existieren. Und da spricht wieder der Taoist aus mir, wie ich mich in meinen eigenen Blogs darstelle.

    • Ja, die Gesellschaft braucht immer einen Sündenbock, vor allem wenn sie religiös ist.
      Und ich stimme Dir zu, was das Tao betrifft, das ist wirklich eine schöne Sache.

  6. Ich stimme Arno voll und ganz zu. Hab einen schönen Sonntag!

    Liebe Grüße

    Sylvia

  7. Tja, schwierig. Ich bin immer der Meinung „einer oder alle“, ansonsten ist es Doppelmoral.
    Wenn ich Zigaretten und Alkohol erlaube, muss ich auch Cannabis erlauben.
    Und wenn ich auf Zigaretten Warnungen klebe, sollte ich das auch bei Alkohol, Cannabis und ebenso Schokolade und Softdrinks tun.
    Oder hat schonmal jemand davon gehört, dass Bilder von verfaulten Milchzählen und fetten Kindern auf Fanta klebt? Nein…
    Tatsache ist, übermäßiger Konsum von allem ist ungut.

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